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Anleitungen

Auswahl des richtigen Trägermaterials


Die Auswahl des passenden Untergrunds ist von entscheidender Bedeutung und hängt von dem Ort ab, an dem das Mosik ausgestellt wird. z.B. drinnen, draußen, im Bad etc.

Hier ein paar Erläuterungen der verschiedenen Trägermaterialien:
 

MDF – Mitteldichte Faserplatten

MDF Platten sind gute Träger für Mosaiken im Innenbereich. Sie sind leicht mit einer Säge zuzuschneiden und haben eine glatte Fläche. MDF Platten sind nicht Wasserfest, deshalb nicht in Feuchträumen oder Außenbereich nutzen!
 

Glas oder Plexiglas

Ein toller Träger für Lichtobjekte, transparente Mosaiksteine wie Tiffany Glas oder Acryl verzaubern diese Träger in tolle Kunstwerke.
 

Terrakotta

3-D-Objekte wie Blumentöpfe oder Figuren lassen sich einfach verzieren. Allerdings sind sie nicht Winterfest!
 

Betonsteine

Alle Gegenstände aus Gussbeton, wie sie im Gartencenter leicht erhältlich sind, können mit Mosaiken geschmückt werden.
 

Wediboard

Dieses robuste Material besteht aus Styropor, das von Fasernetz und Zement umschlossen ist. Es ist sehr leicht und kann einfach mit einem Universalmesser geschnitten werden. Es eignet sich ausgezeichnet für den Außen aber auch für den Innenbereich.
 

Provisorische Oberflächen

Mosaiksteine werden mit wasserfesten Holzleim in direkter Legeweise auf ein Glasfasernetz geklebt. In der indirekten Legeweise klebt man die Steinchen auf ein Packpapier umgedreht mit wasserlöslichen Kleber auf. Die fertigen Mosaiken können so an ihren endgültigen Standort transportiert und aufgeklebt werden. Z.B. permanente Wand oder Bodenmosaiken können so gefertigt werden.
 

Häufig verwendete Klebstoffe

 

Weißleim

Weißleim wird im Innenbereich in der direkten Legeweise verwendet. Er klebt alles was Holz oder holzähnlich ist, auch Terrakotta. Weißleim kann nicht für Acrylmosaiksteinchen verwendet werden.
 

Silikonkleber

3-D-Silikonkleber ist ein transparenter, flexibler und wasserdichter Klebstoff, der perfekt geeignet ist für Lampen oder Windlichter
 

Fliesenkleber

kann für Mosaiken verwendet die vorher auf Netz oder Packpapier geklebt wurden. Der Fliesenkleber wird auf Wand oder Boden aufgetragen, das Mosaik auf dem Netz wird vorsichtig in den Kleber eingedrückt. Nach einer Trocknungszeit wird das Mosaik verfugt.

 

Epoxidkleber

Das ist ein sehr starker, zweiteiliger Klebstoff. Er kann verwendet werden um abgefallene Mosaiksteine wieder anzukleben. Er ist allgemein sehr nützlich für Reperaturen.
 

Das richtige Schneidwerkzeug:

Das Schneidwerkzeug das der Mosaikkünstler verwenden sollte, hängt vom zu schneidenden Material ab.

H0174 Radschneider:

Eines der wichtigsten Werkzeuge ist der Radschneider. Mit ihm lassen sich fast alle Materialien brechen. Allerdings ist er nur bedingt für Fliesen , Stein oder Keramik verwendbar da die Rädchen brechen könnten.

H0057 Mosaikzange:

Sie eignet sich besonders für das Schneiden von Keramik, Ceraton oder Marmor.

H0175 Fliesenschneid-und Brechzange:

Dieses Werkzeug hat ein Rädchen womit man z.B. eine Fliese oder einen Keramik Mosaikstein exakt brechen kann. Die Fliese wird erst mit dem Schneidrädchen angeritzt, dann legt man die angeritzte Fliese in die Klauen des Schnappmechanismus und drückt fest zusammen.

H0172 Glasschneider:

Wer gerne mit grösseren Glasteilen arbeitet macht mit einem Glasschneider, am besten Ölgeführt eine gute Investition.

H003/H004 Hammer und Meissel

Das traditionelle Werkzeug ist der Hammer und Meissel. Mosaiksteine können mit diesem Werkzeug präzise gebrochen werden. Dieses Werkzeug wird seit Jahrhunderten von Mosaikkünstlern verwendet, um Stein und Smalten zu schneiden.

Tischfliesenschneider:

Tischfliesenschneider werden von professionellen Fliesenlegern verwendet, um Fliesen zu schneiden. Wer häufig mit Fliesen arbeitet hat mit diesem Werkzeug eine grosse Hilfe um Fliesen in Streifen oder grosse Stücke zu teilen.

 

Verfugen:

Die richtige Fugenfarbe ist wichtig, sie kann die Steinchen zu einem Bild zusammenschmelzen oder aber  lässt die einzelnen Steinchen im Vordergrund stehen.
Vor allem bei einem größerem Projekt ist es ratsam ein Fugenbeispiel ( z. B. einen kleinen Untersetzer) zu machen um die richtige Farbe zu bestimmen.
Wie bei allen Zementarten ist der Staub giftig und sollte auf keinen Fall eingeatmet werden. Beim Verfugen Handschuhe tragen um rauhe Hände zu vermeiden.
Das Fugenpulver vorsichtig anmischen. Bei kleinen Mengen nur tröpfchenweise Wasser zugeben bis man die richtige Konsistenz erhält. Meiner Meinung nach ist die richtige Konsistenz sobald sich die Masse kneten lässt aber immer noch sehr weich ist.
Die Fugenmasse kann mit dem Handballen oder Spatel in das Mosaik eingearbeitet werden. Mir ist der Handballen am liebsten.

Nach einer Trocknungszeit von etwa einer halben Stunde (wenn die Fugenmasse nicht mehr klebrig ist) kann das Mosaik mit einem Schwamm gesäubert werden. Nach einer weiteren Trocknungsfase von ca. einer halben Stunde (es bildet sich ein Schleier) wird das Mosaik mit einem weichen Tuch poliert bis alles ganz sauber ist. Kleine Luftblasen können noch nachgebessert werden, deshalb die Fugenmasse erst entsorgen sobald fertig verfugt ist.

Anleitungen dazu gibt es übrigens als Video.
 

Auswahl der Mosaiksteine


Es können verschiedene Mosaiksteinarten kombiniert werden. So kann man eine schöne Textur schaffen. Beim Verfugen können die tieferliegenden Steinchen mit einem Pinsel von der Fugenmasse befreit werden. Bei Mosaiken im Außenbereich unbedingt darauf achten das alle Mosaiksteinchen frostsicher sind.
 

Das Arbeiten mit den Werkzeugen


Einige Sicherheitsvorkehrungen sind beim bearbeiten der Mosaiksteine zu beachten. Bitte immer eine Schutzbrille (H0176) verwenden. Es könnten Splitter ins Auge gelangen!

Arbeiten mit dem Radschneider

Das am häufigsten verwendete Werkzeug das bei Mosaikkünstlern verwendet wird ist wohl der Radschneider. Die Rädchen sollten nach innen zeigen und immer senkrecht zum zu brechenden Mosaiksteinchen stehen. Die Rädchen in der Mitte des Mosaiksteinchens ansetzen und zudrücken.


Arbeiten mit der Mosaikzange

Die Mosaikzange wird am letzten drittel des Mosaiksteinches angesetz also nicht in der Mitte, sonst ist der Kraftaufwand zu hoch.


Arbeiten mit der Fliesen Schneid- und Brechzange

Diese Zangen haben ein Kerbungsrad und einen Schnappmechanismus. Sie können verwendet werden, um genaue, gerade Schnitte in Farbglas und Keramik zu machen.


 

Glasschneider

Größere Stücke von Farbglas kann man einfach mit einem Glasschneider bearbeiten. Wer keinen Ölgeführten Glasschneider hat, kann diesen auch in Schneidöl eintauchen. Der Druck beim ritzen sollte Konstant sein. Die Schneidlinie muss von Rand zu Rand sein. Mit einer Laufzange kann das Glas schließlich gebrochen werden.
 
 

Arbeiten mit Hammer und Meißel


Traditionell wurden Mosaiksteine aus Stein mit Hammer und Meißel gebrochen. Diese Methode ist besonders geeignet für das Brechen von Marmor und Smalti. Der Hammer hat eine spitze Schneide und wird zusammen mit dem Meißel benutzt. Der Meißel kann auf einem Holz befestigt sein. Das Mosaiksteinchen wird über dem Meißel platziert und schließlich mit dem Hammer gebrochen.
 
 

Brechen der Mosaiksteinchen


Vielleicht braucht es ein bisschen Übung aber gewusst wie ist es gar nicht schwer die kleinen Steinchen in die richtige Form zu bringen.
 

Vierecke, Dreiecke, Streifen, ….. einfach die Zange wie schon oben beschrieben ansetzen und so klein schneiden wie man will. Ceraton Mosaiksteinchen lassen sich besonders gut bearbeiten und wirklich winzig klein schneiden.


Kreise und andere Formen
Manche Formen muss man „nagen“ man kann die gewünschte Form mit einem Wasserlöslichen Stift auf dem Stein anzeichnen, bei Ceraton bitte Bleistift verwenden. Mit der Zange werden die Ecken abgenagt. Man fängt an einer Seite an (dreht den Mosaikstein) und nagt solange bis man die gewünschte Form hat.


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